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Sicherheit der Produkte

GS-Zeichen

Das Siegel Geprüfte Sicherheit bescheinigt, dass unsere Produkte den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entsprechen, die z. B. in Unfallvorschriften der Berufsgenossenschaften, DIN- und EN-Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik konkretisiert sind. Unsere Produkte werden regelmäßig vom VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut einer Baumusterprüfung unterzogen.

CE

Alle unsere Leuchten werden nach den Richtlinien der EN 60598 gefertigt.

IP-Schutzarten

Die Schutzart einer Leuchte wird mit einer zweistelligen Zahl definiert. Sie gibt die Umgebungstauglichkeit dieser Leuchte an. Benötigt man also eine Leuchte für den Außenbereich oder für Feuchträume (z.B. Badezimmer), so kann man an der IP-Schutzart erkennen, welche Modelle hierfür geeignet sind.

Bei unseren Leuchten werden folgende Schutzarten unterschieden:

IP20: abgedeckt
IP21: tropfwassergeschützt
IP23: regengeschützt
IP33: geschützt gegen feste Fremdkörper größer als 2,5mm und regengeschützt
IP40: geschützt gegen feste Fremdkörper größer als 1mm
IP43: geschützt gegen feste Fremdkörper größer als 1mm und regengeschützt
IP44: spritzwassergeschützt IP54: staub- und spritzwassergeschützt
IP65: staubdicht und strahlwassergeschützt

Ist bei unseren Leuchten keine spezielle Schutzart angegeben, so gilt mindestens IP20.

Installationsregeln für Leuchten in Feuchträumen

Als Feuchtraum bezeichnet man Räume wie Baderzimmer oder Küchen, in denen oft eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Die VDE-Norm 0100 Teil 1 legt genau fest, welche Voraussetzung die Leuchte hinsichtlich des Wasser- und des Berührungs-Schutzes mindestens aufweisen muss. Der Feuchtraum wird hierbei in drei Bereiche unterteilt:

Bereich 0: … ist der Bereich direkt über Duschen, Badewannen, usw. bis zur Decke. Die Leuchte muss mindestens IP X7 (z.B. IP67) aufweisen und darf eine Nennspannung von 12V nicht überschreiten.

Bereich 1: … ist der 60cm breite Bereich um Duschen, Badewannen, usw. herum (bis zur Decke). Die Leuchte muss normalerweise mindestens IP X4 (z.B. IP44) aufweisen und darf eine Nennspannung von 25V nicht überschreiten.

Bereich 2: … ist der restliche Teil des Feuchtraumes. Auch hier ist mindestens IP X4 erforderlich. Die Leuchte muss spritzwassergeschützt sein. Hier können auch Hochvolt-Leuchten (230V) verwendet werden.

Schutz gegen Entzündung/Entflammung

Leuchten erzeugen im Betriebszustand Wärme. Für Leuchten, die direkt auf entflammbaren Materialien montiert werden können, unterscheidet man folgende Schutzzeichen:

F: … geeignet zur Montage auf normal entflammbaren Materialien, wobei im Normalbetrieb 130°C und im Fehlerfall 180°C für weniger als 15 Min. nicht überschritten werden darf.

M: … geeignet zur Montage auf schwer und normal entflammbaren Materialien, wobei im Normalbetrieb 95°C, im anormalen Betrieb 130°C und im Fehlerfall 180°C für weniger als 15 Min. nicht überschritten werden darf. Maximal 130°C an der Befestigungsfläche.

MM: geeignet zur Montage auf Materialien, deren Entflammeigenschaften nicht bekannt sind, wobei im Normalfall 95°C und sowohl im anormalen Betrieb als auch im Fehlfall 115°C nicht überschritten werden darf.

Schutzklassen

Die Schutzklasse gibt den Schutz einer Leuchte gegen elektrischen Schlag an. Spannungsführende Teile müssen durch Isolation oder eine entsprechende Abdeckung gegen Berührung geschützt sein. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Schutzmaßnahmen, die verhindern, dass berührbare Metallteile Spannung annehmen, selbst wenn ein Fehler in der Betriebsisolierung auftritt.

Schutzklasse I: Die Leuchte hat eine Anschlussstelle für einen Schutzleiter, der mit allen berührbaren Metallteilen verbunden sein muss, die im Fehlerfall unmittelbar Spannung annehmen können. Die Leuchte ist also "geerdet".

Schutzklasse II: Die Leuchte ist doppelt isoliert und darf nicht an einen Schutzleiter angeschlossen werden.

Schutzleiter III: Die Leuchte wird mit einer Schutzkleinspannung (kleiner als 50V) betrieben, die durch einen Sicherheitstransformator nach VDE 0551 erzeugt wird oder aus einer Batterie/einem Akkumulator entnommen wird.

Montage-Hinweise:

  • Elektrische Anschlüsse dürfen nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden.
  • Achtung! Vor Beginn der Montage die Netzleitung spannungsfrei machen – Sicherung heraus bzw. Schalter auf AUS!
  • Als "Wohnraumleuchte" gekennzeichnete Leuchten sind nur für den Wohnbereich geeignet und dürfen nicht in Feuchträumen bzw. im Außenbereich verwendet werden.
  • Leuchtmittel und Transformatoren entwickeln im Betrieb hohe Temperaturen: Vor dem Auswechseln der Leuchtmittel also unbedingt abkühlen lassen!
  • Sorgen Sie dafür, dass immer der richtige Lampentyp eingesetzt und die maximale Lampenleistung nicht überschritten wird.
  • Zerbrochenes Schutzglas ist vor einer weiteren Benutzung der Leuchte zu ersetzen!
  • Beim Auswechseln einer Halogenglühlampe das Berühren mit bloßen Fingern vermeiden! Die Lebensdauer des Leuchtmittels kann sich andernfalls verkürzen.